KLASSIKER

GARY HAMEL

Gary Hamel
Gary Hamel zu „Renowned Business Strategy and Management Thought“

Gary Hamel ist ein amerikanischer Ökonom und Unternehmensberater. Er machte seinen Abschluss an der Ross School of Business an der University of Michigan. Hamel ist Leiter von Strategos, einer Consulting-Firma mit Sitz in Chicago, Illinois. Früher arbeitete Hamel als Gastprofessor für International Business an der University of Michigan und der Harvard Business School. Heute lehrt er als Gastprofessor Strategiemanagement an der London Business School. Hamel ist zudem Direktor des Woodside Institutes, einer gemeinnützigen Forschungsstiftung in Woodside, California. Er gilt als einer der einflussreichsten Managementdenker.


GRUNDTHESEN

Gary Hamel erarbeitete zusammen mit C. K. Prahalad das gemeinsame Buch „Competing for the Future“. In diesem untersuchen sie zwei Wege zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen: Wachstum und Kostensenkung. Eine der Kernthesen besagt, dass sich die meisten Unternehmen auf Kostensenkung konzentrieren. Hamel und Prahalad sehen darin einen „Mangel an Vision“, und empfehlen deswegen eine Vision zu erfinden, die noch nicht vorhanden ist und eine Strategie zu entwickelen, wie man dorthin gelangt. Darüber hinaus gilt Hamel, zusammen mit C. K. Prahalad, als Urheber des Konzepts der Kernkompetenzen.

MICHAEL HAMMER & JAMES CHAMPY

Michael Hammer James Champy
James Champy zu „Business Leader“

Michael Hammer war ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler. Er studierte Mathematik, Elektrotechnik und Informatik am Massachusetts Institute of Technology. Nach seiner Promotion lehrte er hier Informatik. Ab 1987 arbeitete Hammer als Unternehmensberater. Mitte der 1990er Jahre war er wesentlich an der Einführung des Konzepts zum Re-Engineering von Geschäftsprozessen beteiligt.
James Champy ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler. Er gilt als einer der führenden US-amerikanischen Management-Vordenker in den Bereichen Business-Reengineering, organisationaler Wandel und Unternehmensrestrukturierung. Champy ist als Berater für das Top-Management multinationaler Unternehmen tätig und hilft diesen die Unternehmensleistung zu verbessern. Sein Beratungsansatz basiert darauf, Führungskräfte dabei zu unterstützen, die Geschäftsergebnisse auf vier verschiedenen Gebieten zu verbessern: Unternehmensstrategie, Führung und Geschäftsprozesse, Organisationsentwicklung und organisationaler Wandel sowie Informationstechnologie.


GRUNDTHESEN

Im Jahr 1993 veröffentlichten Michael Hammer und James Champy gemeinsam das Buch „Reengineering the Corporation“. In dem Buch wird die These vertreten, dass sich Effizienz und Produktivität dadurch steigern lassen, dass alle Handlungen in kleine Einheiten aufgeteilt und dann neu geordnet werden. Das Wirtschaftsmagazin Forbes bewertet es als eines der drei wichtigsten Managementbücher des letzten Jahrzehnts.

CHARLES HANDY

Charles Handy-Vordenker
Charles Handy zu „What is the main challenge to a human future of work?“

Charles B. Handy ist ein irischer Wirtschafts- und Sozialphilosoph und Autor. Er absolvierte sein Grundstudium am Oriel College in Oxford. Später arbeitete er 12 Jahre als Manager für den britischen Ölkonzern Royal Dutch Shell in Süd-Ost Asien und London. 1965 nahm er sein Studium an der MIT Sloan School of Management wieder auf. Handy ist Mitbegründer der London Business School (LBS) und wurde der erste Dekan des Sloan Programms. In Großbritannien ist er aufgrund seines BBC-Radio-Programms „Thoughts for Today“ sehr bekannt. Er gilt als einer der erfolgreichsten Managementdenker.


GRUNDTHESEN

Zum Großteil beschäftigt sich Charles Handy mit den Veränderungen, denen Arbeit und Organisationen in der modernen Gesellschaft und Wirtschaft ausgesetzt sind. In diesem Zusammenhang beschreibt er in seinem Buch „Gods of Management“ vier Organisationsformen und deren Kulturen, die er durch vier klassische griechische Gottheiten (Zeus, Apollo, Athene, Dionysos) personifiziert.

MANFRED KETS DE VRIES

Manfred Kets de Vries-Vordenker
Manfred Kets de Vries zu „From hero to zero - when leaders turn bad“

Manfred Kets de Vries ist ein niederländischer Managementwissenschaftler, Psychoanalytiker, Berater und Professor für Führungskräfteentwicklung und Organisationswandel an der INSEAD Business School. Kets de Vries hatte bereits eine Professur an der McGill University, der École des Hautes Études Commerciales, Montreal und der Harvard Business School inne. Kets de Vries ist der Gründer des Global Leadership Centre von INSEAD und Programmdirektor des INSEAD Top-Management-Seminars "The Challenge of Leadership: Creating Reflective Leaders". Außerdem gründete er das Beratungsunternehmen Kets de Vries Institute.


GRUNDTHESEN

Kets de Vries Arbeit konzentriert sich auf Führung und die Dynamik individueller und organisatorischer Veränderungen. Er untersucht insbesondere die Schnittstelle zwischen Managementtheorie, Psychoanalyse, Psychotherapie, Executive Coaching und Evolutionspsychologie.

PETER KRUSE

Peter Kruse-Vordenker
Peter Kruse zu „Wandel der Arbeitswelt“

Peter Kruse war ein deutscher Psychologe, Autor sowie Unternehmensberater und lehrte als Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität Bremen. Nach seinem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Lehrbeauftragter an den Universitäten Bremen, Oldenburg und Gießen. Später war Kruse als Unternehmensberater tätig und gründete die nextpractice GmbH, die auf die strategische und praktische Begleitung von kulturellem Wandel sowie Trend- und Zukunftsforschung spezialisiert ist. Kruses Beratungsansatz überträgt Erkenntnisse der jüngeren Hirnforschung und der Theorie dynamischer Systeme auf Unternehmensprozesse.


GRUNDTHESEN

Peter Kruse beschäftigte sich mit Ordnungsbildungsprozessen im menschlichen Gehirn. Seine Forschung bewegte sich an der Schnittstelle von Neurophysiologie und Experimentalpsychologie. Er verband dabei die Prinzipien von Selbstorganisation und Konstruktivismus mit der Tradition der Gestalttheorie. Kruse war ein Ideengeber und Mitentwickler verschiedener computergestützter Managementwerkzeuge zum innovativen Umgang mit Komplexität und Vernetzung.

KIM / MAUBORGNE

Kim Mauborgne-Vordenker
Rennée Mauborgne und W. Chan Kim zu „Move beyond competing“

An der INSEAD Business School in Fontainebleau entwickelten W. Chan Kim und Renée Mauborgne zusammen das Konzept der „Blue Ocean Strategy“. Kim ist ein koreanischer Wirtschaftswissenschaftler. Er lehrte an der University of Michigan Business School und hat jetzt den Bruce D. Henderson Chair der Boston Consulting Group für Strategie und internationales Management an der INSEAD Business School inne.
Mauborgne ist Professorin an der INSEAD Business School für Strategie und Management. Die US-Amerikanerin studierte an der Harvard Business School. Zusammen belegten die beiden im Jahr 2013 den zweiten Platz auf der „Thinkers 50“-Liste.


GRUNDTHESEN

Die „Blue Ocean Strategy“ ist eine Methode zur Entwicklung dauerhaft profitabler Geschäftsmodelle aus dem Bereich des strategischen Managements. Grundgedanke ist, dass nur durch die Entwicklung innovativer und neuer Märkte dauerhafte Erfolge erzielt werden können. Dies soll unter anderem durch eine Erschließung konkurrenzloser Marktnischen, Neu-Akquise von Kunden und optimierte Kostenstrukturen erreicht werden.

PHILIP KOTLER

Philip Kotler-Vordenker
Philip Kotler zu „American Marketing Association’s first “Leader in Marketing Thought“

Philip Kotler ist ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Marketing an der Kellogg School of Management der Northwestern University. Kotler gilt als Begründer der modernen Marketinglehre. Sein Buch „Marketing Management“ gehört zur Standardliteratur der universitären Ausbildung. Im Bereich des Marketings hat sich Kotler weltweit als führende Autorität profiliert. Kotler ist des Weiteren in seinem Marketing-Consulting-Unternehmen Kotler Marketing Group tätig.


GRUNDTHESEN

Sein 1967 erschienenes Marketing-Lehrbuch baute er auf den Grundlagen von Mathematik, Volkswirtschaft, Sozialwissenschaft und Organisationstheorie auf. Sein Ziel war es, das Fachgebiet des Marketing mit einer Umstrukturierung wissenschaftlicher und entscheidungsorientierter zu gestalten.